Verschollene Gedenktafel ins Weimarer Volkshaus zurückgebracht

Nach Jahrzehnten der Ungewissheit ist eine historische Gedenktafel des Weimarer Volkshauses auf ungewöhnlichem Weg an die Stadt zurückgekehrt.
Die hölzerne Tafel, die seit den 1980er-Jahren als verschwunden galt, wurde anonym bei der Unteren Denkmalschutzbehörde abgegeben. Der Überbringer, der sein Gesicht vermummt hielt, hinterließ ein Schreiben, in dem er angab, die Tafel vor Jahren entfernt zu haben, um sie vor möglichem Vandalismus, Diebstahl oder Brand zu schützen.

Die 1959 angefertigte Gedenktafel erinnert an die drei bedeutenden Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung Clara Zetkin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Trotz ihres Alters befindet sie sich in einem guten Zustand und soll nach Abschluss der Sanierung wieder an ihrem ursprünglichen Platz im Volkshaus angebracht werden.

Bereits Anfang 2024 war eine weitere Gedenktafel aus dem Volkshaus – gewidmet den Opfern des Faschismus – zurückgegeben worden. Beide Stücke werden künftig wieder öffentlich zugänglich sein.

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Quelle: MDR THÜRINGEN, 29.07.2025

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